Wenn ich jemandem erzähle, dass Indonesien Weltklasse-Kaffee produziert, nicken die meisten höflich. Aber wenn ich sage, dass Indonesien auch Weltklasse-Baristas hervorbringt, schauen sie mich überrascht an.
Mikael Jasin hat 2024 die World Barista Championship gewonnen. Als erster Indonesier überhaupt. Nicht Finalist, nicht zweiter Platz. Champion. Das war kein Zufall und kein Glück. Das war das Ergebnis von Jahren harter Arbeit, Rückschlägen und der Entscheidung, nach einem Burnout 2021 weiterzumachen.
Ich habe seine Geschichte verfolgt, seit er 2019 als erster indonesischer Finalist in Boston auf die Bühne ging. Damals dachte ich noch, es geht nur um die Bohnen. Gute Bohnen aus Sumatra, Java, Sulawesi. Aber Mikael hat mir gezeigt, dass es um mehr geht. Es geht um Können, Präzision, Kreativität und die Fähigkeit, eine Geschichte zu erzählen, die Menschen berührt.
Was mich am meisten beeindruckt hat, war seine Präsentation 2024 in Busan. Er sprach über Achtsamkeit, über seinen Weg zurück nach dem Scheitern in Mailand 2021. Er präsentierte nicht nur exzellenten Kaffee, sondern auch eine Geschichte, mit der sich die Jury und das Publikum identifizieren konnten. Das unterscheidet einen guten Barista von einem Champion.
Indonesien ist nicht nur ein Land mit guten Bohnen. Es ist ein Land, das Jahr für Jahr unter den Top 10 bei internationalen Barista-, Röster- und Brewer-Wettbewerben vertreten ist. Weltklasse-Kaffee kommt aus Indonesien. Weltklasse-Baristas kommen aus Indonesien. Weltklasse-Röster kommen aus Indonesien.
Wir haben hier alles: erstklassige Bohnen, talentierte Baristas, faire Lieferketten. Aber viele schauen lieber nach außen, anstatt zu sehen, was direkt vor ihnen liegt. Bei Caldera Kaffee arbeiten wir direkt mit Plantagen in Indonesien zusammen. Wir wissen, woher unsere Bohnen kommen, wer sie anbaut und wie sie verarbeitet werden. Und wir wissen auch, dass Indonesien nicht nur die Bohnen liefert, sondern auch die Menschen, die verstehen, wie man daraus außergewöhnlichen Kaffee macht.
0 Kommentare